
Es war einmal...
Theresa Haase und Marina Nieberle berichten von der ersten Idee bis zur Umsetzung des Cafés im Turm
Es war einmal eine alte Kaffeemaschine, also eine gscheide, so eine Faema E61 Baujahr 1963. – Für alle, die jetzt gar keine Ahnung haben, was das für eine Kaffeemaschine sein soll: Das ist so eine fancy Siebträgermaschine, die noch ganz ohne Knöpfe, nur mit Hebeln bedient wird und deren System immer noch für die heutigen Siebträgermaschinen verwendet wird.
Ja, jetzt hatten wir eben diese besagte Kaffeemaschine, die mehr Kaffeedurchlauf braucht, als ein normales Büro voller kaffeetrinkender Menschen Kaffee trinken würde. Daher haben wir uns gedacht: Da muss was passieren....
...dann kam das Sommersemester 2025.
Und wir haben ja diesen Turm, der sehr leer ist (war). Also machten wir uns mit einer Gruppe motivierter Student:innen daran, der Kaffeemaschine ein neues Zuhause zu schaffen. Das alles erfolgte im Rahmen eines freiwilligen Wahlpflichtfaches der Fakultät Architektur und Bauwesen der TH Augsburg.
Am Anfang war der Raum und die Leere, also ein leerer Raum.
Und dann kamen wir...
Mitte März 25
Erstes Treffen im Turm
Ende März 25
Exkursion zu der Materialinitiative Treibgut nach München
Mitte April 25
Kurzpitch – Konzeptideen für unser Turm Café
Lehmbauworkshop mit Jan Glasmeier
Ende April 25
Aktionstage – Der Raum wird auf Vordermann – äh Frau – gebracht
...
Kurzer – Längerer Baustopp
Mitte September 25
Soft Opening am Tag des Offenen Denkmals
Ende November 25
Fertigstellung des Tresens
Meilenstein / Commitment
Technische Entscheidung
Zwischenschritt
...am Ende war der Raum und die Kaffeemaschine, also ein Café im Turm.
Mitgewirkt haben: Tom Germann, Sofia Lore Deixelberger, Carolina Beratz, Johannes Sohmen, Hannes Klotz, Enrico Pepelnik, Fabian Diecke, Tom Grüninger, Oliver Noel Reiser, Trin Sangroongthitrirak, Denise Bochniczek, Kawa Hato, Jan Mittenentzwei, Saskia Stubenrauch, Jana Hilburger, Michael Göbl, Theresa Haase & Marina Nieberle
Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.
Dankeschön!
Obacht
Wenn irgendwie möglich, sollte der Mietvertrag schon vor eurem Projektbeginn unterzeichnet werden – da hatten wir einen kleinen/großen Projektstopp und konnten das Café dann im Sommersemester nicht mehr fertigstellen.
Vorab sollte auch klar sein, wie die Menschen, die an dem Projekt mithelfen, versichert sind. Bei uns waren die Studenten im Rahmen des freiwilligen Wahlpflichtfaches über die TH Augsburg versichert.